Flagyl im Überblick
Flagyl ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Metronidazol. Es wird zur Behandlung bestimmter bakterieller und parasitärer Infektionen eingesetzt. Die passende Anwendung hängt stets von der Diagnose, dem betroffenen Körperbereich und der ärztlichen Verordnung ab.
Metronidazol wirkt nicht gegen Virusinfektionen wie Erkältungen oder Grippe. Eine unnötige Einnahme kann Nebenwirkungen verursachen und die sachgerechte Behandlung verzögern. Deshalb sollte Flagyl nur bei klarer medizinischer Indikation verwendet werden.
Die Marke Flagyl kann je nach zugelassener Darreichungsform Tabletten, Suspensionen, Vaginalpräparate oder andere Anwendungen umfassen. Nicht jede Form ist in jedem Land oder jeder Apotheke erhältlich. Massgeblich sind die Schweizer Zulassung und die Angaben auf der Packung.
Anwendungsgebiete von Flagyl
Flagyl wird unter anderem bei Infektionen eingesetzt, die durch empfindliche anaerobe Bakterien ausgelöst werden. Diese Keime können in sauerstoffarmen Körperregionen vorkommen, etwa im Bauchraum, im Mundraum oder im Beckenbereich. Die Wahl des Arzneimittels erfolgt nach ärztlicher Beurteilung der vermuteten oder nachgewiesenen Erreger.
Metronidazol kann zudem gegen bestimmte Protozoen wirken. Dazu zählen je nach Situation Erreger von Giardiasis, Amoebiasis oder Trichomoniasis. Die Behandlung einer sexuell übertragbaren Infektion kann eine Untersuchung und gegebenenfalls Mitbehandlung von Partnerinnen oder Partnern erforderlich machen.
Bei manchen zahnmedizinischen, gynäkologischen oder gastrointestinalen Infektionen wird Metronidazol mit weiteren Medikamenten kombiniert. Welche Therapie sinnvoll ist, richtet sich nach dem individuellen Befund. Flagyl ersetzt keine medizinische Abklärung bei Fieber, starken Schmerzen, Blutungen oder anhaltendem Durchfall.
Wirkstoff und Entwicklungsgeschichte
Der Wirkstoff von Flagyl heisst Metronidazol und gehört zur Gruppe der Nitroimidazole. Er wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt, nachdem verwandte Wirkstoffe eine Aktivität gegen bestimmte Parasiten gezeigt hatten. Mit der Zeit wurde sein Nutzen auch bei ausgewählten anaeroben bakteriellen Infektionen erkannt.
Die Entwicklung von Metronidazol erweiterte die Behandlungsmöglichkeiten für Infektionen, die zuvor schwieriger zu kontrollieren waren. Seine Anwendung wurde über Jahrzehnte in klinischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Untersuchungen weiter eingeordnet. Heute bleibt der Wirkstoff in bestimmten Situationen medizinisch relevant.
Die lange Verfügbarkeit bedeutet nicht, dass eine Selbstdiagnose geeignet wäre. Resistenzen, falsche Erregerannahmen und individuelle Risiken können die Wirksamkeit beeinflussen. Ärztliche oder pharmazeutische Beratung bleibt deshalb wichtig.
So wirkt Metronidazol
Metronidazol wird in empfindlichen Mikroorganismen in eine wirksame Form umgewandelt. Diese Form kann wichtige Prozesse des Erbguts der Erreger stören. Dadurch wird deren Vermehrung gehemmt oder die Erreger werden abgetötet.
Der Wirkmechanismus erklärt, weshalb Flagyl besonders gegen anaerobe Bakterien und bestimmte Parasiten eingesetzt wird. Gegen viele andere Bakterienarten ist die Wirkung nicht ausreichend. Ein Antibiotikum sollte daher nicht allein aufgrund ähnlicher Beschwerden ausgewählt werden.
Die Wirkung beginnt nach der Aufnahme des Wirkstoffs, doch eine spürbare Besserung kann je nach Infektion unterschiedlich rasch eintreten. Beschwerden sollten während der Behandlung beobachtet werden. Bei Verschlechterung oder fehlender Besserung ist medizinischer Rat erforderlich.
Darreichungsformen und Stärken
Flagyl und metronidazolhaltige Präparate sind je nach Markt in verschiedenen Formen erhältlich. Dazu können Tabletten, orale Flüssigkeiten, Infusionslösungen, Vaginalovula, Vaginalgel oder lokal anzuwendende Präparate gehören. Die geeignete Form richtet sich nach dem Ort und der Art der Infektion.
Tabletten enthalten häufig festgelegte Mengen an Metronidazol, während flüssige Zubereitungen eine individuellere Dosierung ermöglichen können. Bei Kindern oder Personen mit Schluckbeschwerden kann eine Flüssigform bevorzugt werden, sofern sie verfügbar und verordnet ist. Vaginale oder lokale Formen sind nicht automatisch gegen alle Infektionen austauschbar.
Die Packungsbeilage und die ärztliche Verordnung enthalten die verbindlichen Angaben zur Stärke und Anwendung. Eine Teilung von Tabletten sollte nur erfolgen, wenn die jeweilige Tablette dafür geeignet ist. Präparate anderer Hersteller können sich in Hilfsstoffen, Form und Anwendungshinweisen unterscheiden.
Einnahme und korrekte Anwendung
Flagyl sollte genau nach ärztlicher Anweisung oder Packungsbeilage eingenommen werden. Die tägliche Dosis, die Einnahmehäufigkeit und die Behandlungsdauer sind abhängig von der Infektion. Eine eigenmächtige Verkürzung oder Verlängerung der Therapie ist nicht ratsam.
Tabletten werden üblicherweise mit ausreichend Wasser geschluckt. Bei Magenbeschwerden kann die Einnahme zu einer Mahlzeit besser verträglich sein, sofern keine abweichende Anweisung besteht. Eine vergessene Dosis sollte nicht durch die doppelte Menge ausgeglichen werden.
Auch wenn Beschwerden früh nachlassen, sollte die verordnete Behandlung in der Regel wie geplant abgeschlossen werden. Das vorzeitige Absetzen kann ein Wiederaufflammen der Infektion begünstigen. Bei Unsicherheit zur Einnahme hilft die abgebende Apotheke oder die behandelnde Praxis weiter.
Wirkdauer und Ausscheidung aus dem Körper
Metronidazol wird nach der Einnahme in den Körper aufgenommen und überwiegend über die Leber verarbeitet. Anschliessend werden Wirkstoff und Abbauprodukte vor allem über den Urin ausgeschieden. Ein Teil kann auch über den Stuhl den Körper verlassen.
Die Verweildauer hängt unter anderem von Dosis, Behandlungsdauer, Leberfunktion und Begleitmedikation ab. Bei vielen Erwachsenen nimmt die Wirkstoffmenge nach dem Absetzen innerhalb weniger Tage deutlich ab. Abbauprodukte können teilweise länger nachweisbar sein, ohne dass daraus eine anhaltende therapeutische Wirkung folgt.
Die klinische Wirkung richtet sich nicht nur nach der Zeit im Blut, sondern nach dem Infektionsort und der Empfindlichkeit des Erregers. Manche Beschwerden bessern sich während der Einnahme, andere brauchen länger. Bei schwerer Lebererkrankung kann eine ärztliche Dosisanpassung erforderlich sein.
Wissenschaftliche Einordnung
Metronidazol ist ein seit Langem untersuchter Wirkstoff für definierte bakterielle und parasitäre Infektionen. Wissenschaftliche Daten und klinische Leitlinien bewerten seinen Einsatz abhängig vom Erreger, vom Infektionsort und von regionalen Resistenzmustern. Sein Nutzen ist am klarsten, wenn eine passende Indikation vorliegt.
Die Forschung berücksichtigt auch Sicherheit, Wechselwirkungen und die geeignete Behandlungsdauer. Bei einigen Erkrankungen wird Metronidazol allein eingesetzt, bei anderen als Teil einer Kombinationstherapie. Die genaue Therapieentscheidung gehört in fachkundige Hände.
Bei wiederkehrenden Beschwerden kann eine erneute Diagnostik wichtiger sein als die Wiederholung einer früheren Behandlung. Nicht jede ähnliche Symptomatik hat dieselbe Ursache. Laboruntersuchungen oder klinische Befunde können helfen, eine gezielte Therapie zu wählen.
Mögliche Nebenwirkungen
Häufig berichtete Nebenwirkungen von Metronidazol betreffen den Magen-Darm-Trakt. Dazu können Übelkeit, Bauchbeschwerden, Durchfall, Appetitminderung oder ein metallischer Geschmack gehören. Solche Beschwerden sind oft vorübergehend, sollten bei starker Ausprägung jedoch abgeklärt werden.
Gelegentlich können Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit oder eine dunklere Urinfärbung auftreten. Eine dunklere Färbung kann durch Abbauprodukte erklärt werden, sollte bei Unsicherheit aber ärztlich oder pharmazeutisch beurteilt werden. Während Schwindel oder Benommenheit sollte auf das Führen von Fahrzeugen und auf gefährliche Tätigkeiten verzichtet werden.
Seltene, aber wichtige Beschwerden sind Taubheitsgefühle, Kribbeln, Koordinationsprobleme, ausgeprägte Hautreaktionen oder neurologische Veränderungen. Bei solchen Anzeichen sollte die Einnahme nicht einfach fortgesetzt werden, ohne medizinischen Rat einzuholen. Dringliche Symptome benötigen unverzügliche Abklärung.
Allergische Reaktionen erkennen
Eine Überempfindlichkeit gegen Metronidazol oder verwandte Nitroimidazole kann sich durch Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht bemerkbar machen. Diese Beschwerden sollten zeitnah ärztlich beurteilt werden. Das Arzneimittel darf bei bekannter Allergie gegen den Wirkstoff in der Regel nicht erneut angewendet werden.
Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Hals können auf eine schwere allergische Reaktion hindeuten. Atemnot, Kreislaufbeschwerden oder ein rasch zunehmender Ausschlag sind Notfallzeichen. In diesen Fällen ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Wer früher nach Flagyl oder einem ähnlichen Präparat Beschwerden entwickelt hat, sollte dies vor der Behandlung mitteilen. Auch bekannte Unverträglichkeiten gegen Hilfsstoffe können relevant sein. Die Packungsinformation nennt die enthaltenen Bestandteile des jeweiligen Produkts.
Gegenanzeigen und besondere Vorsicht
Flagyl ist bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Metronidazol oder andere Nitroimidazole nicht geeignet. Bei bestimmten Erkrankungen des Nervensystems, bei Blutbildveränderungen oder bei schweren Leberproblemen kann besondere Vorsicht erforderlich sein. Die behandelnde Fachperson prüft Nutzen und Risiken im Einzelfall.
In Schwangerschaft und Stillzeit sollte Metronidazol nur nach medizinischer Abklärung eingesetzt werden. Die Entscheidung hängt von der Erkrankung, dem Schwangerschaftsstadium, der Darreichungsform und verfügbaren Alternativen ab. Eine eigenständige Einnahme ist in dieser Situation nicht angemessen.
Bei Kindern und Jugendlichen gelten abhängig von Indikation und Präparat besondere Vorgaben. Die Dosierung wird häufig nach Körpergewicht und Alter bestimmt. Erwachsene Darreichungsformen oder Dosierungen dürfen nicht ohne fachliche Anweisung auf Minderjährige übertragen werden.
Wechselwirkungen und Alkohol
Metronidazol kann mit anderen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten. Besonders wichtig sind Angaben zu Blutverdünnern, bestimmten Arzneimitteln gegen Krampfanfälle, Lithium sowie weiteren Medikamenten, die über die Leber verarbeitet werden. Eine vollständige Medikamentenliste hilft der Apotheke und der behandelnden Praxis bei der Prüfung.
Während der Behandlung mit Flagyl sollte auf Alkohol verzichtet werden. Auch nach Abschluss der Einnahme ist es sinnvoll, den in der Packungsinformation oder ärztlich genannten Zeitraum abzuwarten. Alkohol kann unangenehme Reaktionen wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen oder Herzklopfen begünstigen.
Alkohol kann auch in Mundspülungen, Hustenmitteln, Tinkturen oder bestimmten Lebensmitteln enthalten sein. Wer unsicher ist, sollte die Inhaltsstoffe kontrollieren oder nachfragen. Die individuelle Beratung ist besonders wichtig bei mehreren gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln.
Abhängigkeit und Missbrauchspotenzial
Flagyl verursacht nach heutigem medizinischem Verständnis keine typische körperliche Abhängigkeit wie bestimmte Schlaf-, Beruhigungs- oder Schmerzmittel. Metronidazol wird nicht zur Erzeugung einer psychischen Wirkung eingesetzt. Dennoch soll es nur für die verordnete Indikation und Dauer verwendet werden.
Ein Fehlgebrauch kann auch ohne Abhängigkeit schädlich sein. Dazu gehören die Einnahme ohne bestätigte Indikation, das Teilen von Arzneimitteln oder die Verwendung alter Restbestände. Solche Vorgehensweisen erhöhen das Risiko für Nebenwirkungen und eine unzureichende Behandlung.
Antibiotika und antiparasitäre Mittel sollten nicht für spätere, ähnliche Beschwerden aufbewahrt werden. Infektionen können unterschiedliche Ursachen haben und andere Medikamente erfordern. Nicht benötigte Arzneimittel gehören zur fachgerechten Rückgabe in die Apotheke.
Überdosierung und richtiges Vorgehen
Eine Überdosierung kann unter anderem Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Verwirrtheit, Koordinationsstörungen oder Krampfanfälle verursachen. Die Schwere hängt von der aufgenommenen Menge und von individuellen Faktoren ab. Auch bei zunächst fehlenden Beschwerden sollte eine erhebliche Mehrfachdosis ernst genommen werden.
Bei Verdacht auf eine Überdosierung sollte unverzüglich eine medizinische Fachstelle, ein Notfalldienst oder ein toxikologisches Beratungsangebot kontaktiert werden. Die Arzneimittelpackung sollte verfügbar gehalten werden. Angaben zu Produkt, Stärke, Menge und Einnahmezeit erleichtern die Einschätzung.
Es sollte nicht versucht werden, Erbrechen selbst auszulösen. Weitere Dosen dürfen erst nach fachlicher Anweisung eingenommen werden. Bei Bewusstseinsstörung, Krampfanfällen, Atemproblemen oder Kollaps ist sofort der Notruf zu wählen.
Alternativen zu Flagyl
Alternativen zu Flagyl richten sich nach der festgestellten Infektion und dem jeweiligen Erreger. Bei manchen bakteriellen Infektionen kommen andere Antibiotika infrage, während parasitäre Erkrankungen spezifische andere Wirkstoffe benötigen können. Eine Alternative ist nicht automatisch gleich wirksam oder gleich verträglich.
Bei einer Unverträglichkeit können Ärztinnen und Ärzte je nach Befund eine andere Wirkstoffklasse erwägen. Dabei werden Allergien, Schwangerschaft, Leber- oder Nierenfunktion sowie mögliche Wechselwirkungen berücksichtigt. Ein Präparatewechsel sollte nicht ohne medizinische Rücksprache erfolgen.
Auch nichtmedikamentöse Massnahmen können bei einzelnen Beschwerden unterstützend sein, ersetzen aber keine gezielte Behandlung einer bestätigten Infektion. Ausreichendes Trinken, Hygiene und die Befolgung ärztlicher Empfehlungen können den Verlauf unterstützen. Bei sexuell übertragbaren Infektionen kann eine Beratung zu Schutz und Partnerinformation wichtig sein.
Abgabe und sichere Bestellung in der Schweiz
Flagyl ist ein Arzneimittel, dessen Abgabe in der Schweiz von der zugelassenen Form und den geltenden Vorschriften abhängt. Für metronidazolhaltige Präparate ist häufig eine ärztliche Verschreibung erforderlich. Eine seriöse Apotheke prüft die notwendige Verordnung und stellt bei Unklarheiten Rückfragen.
Eine Online-Bestellung sollte über eine identifizierbare Apotheke mit nachvollziehbaren Kontaktangaben und fachlicher Beratung erfolgen. Kundinnen und Kunden sollten auf klare Produktinformationen, diskrete Datenverarbeitung und sichere Zahlungswege achten. Angebote, die verschreibungspflichtige Medikamente ohne Prüfung versprechen, verdienen besondere Vorsicht.
Vor dem Abschluss einer Bestellung sollten Produktname, Wirkstoff, Stärke, Darreichungsform und Packungsgrösse kontrolliert werden. Bei einer neuen Verordnung ist eine Beratung zur richtigen Anwendung sinnvoll. Die Lieferung darf keine persönliche medizinische Beurteilung ersetzen.
Kosten und Marktvergleich
Die Kosten für Flagyl oder vergleichbare metronidazolhaltige Präparate können zwischen Apotheken variieren. Einfluss haben unter anderem Packungsgrösse, Darreichungsform, Hersteller, Abgabekanal und allfällige Versicherungsbedingungen. Aktuelle Beträge sollten direkt vor dem Kauf geprüft werden.
Ein Vergleich sollte nicht allein auf den niedrigsten Betrag beschränkt sein. Entscheidend sind auch die korrekte Abgabe, eine nachvollziehbare Herkunft, fachliche Erreichbarkeit und transparente Lieferbedingungen. Bei Arzneimitteln können ungewöhnlich günstige Angebote ein Warnsignal sein.
Bei erstattungsfähigen Behandlungen können Selbstbehalt, Franchise oder die konkrete Versicherungsdeckung relevant sein. Die Apotheke kann häufig eine Quittung oder Unterlagen zur Abrechnung bereitstellen. Verbindliche Auskünfte zur Kostenübernahme erteilt die zuständige Krankenversicherung.
Bestellablauf und Sendungsverfolgung
Für eine sichere Bestellung werden zunächst die verordnete Packung und die erforderlichen Angaben ausgewählt. Falls eine Verschreibung nötig ist, wird sie nach den Vorgaben der Apotheke eingereicht oder übermittelt. Erst nach der pharmazeutischen Prüfung sollte die Abgabe freigegeben werden.
Nach dem Versand erhalten Kundinnen und Kunden üblicherweise eine Bestellbestätigung und Informationen zum Lieferstatus. Eine Sendungsverfolgung kann helfen, den Zustellzeitpunkt zu planen und temperaturempfindliche Produkte rasch entgegenzunehmen. Der konkrete Umfang der Tracking-Informationen hängt vom gewählten Versanddienst ab.
Bei beschädigter Verpackung, einem falschen Präparat oder unklaren Lagerbedingungen sollte das Arzneimittel nicht verwendet werden. Die Apotheke oder der Versanddienst sollte zeitnah kontaktiert werden. Für Rückgaben gelten bei Arzneimitteln aus Sicherheits- und Qualitätsgründen häufig besondere Regeln.
Aufbewahrung und Entsorgung
Flagyl sollte in der Originalverpackung und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Die genauen Lagerhinweise stehen auf der Packung und in der Packungsbeilage. Viele feste Arzneiformen werden bei normaler Raumtemperatur, trocken und vor Licht geschützt gelagert.
Flüssige oder lokale Darreichungsformen können abweichende Anforderungen haben. Nach dem Öffnen kann eine begrenzte Verwendbarkeitsdauer gelten. Das aufgedruckte Verfalldatum und mögliche Hinweise zur Entsorgung sind zu beachten.
Nicht mehr benötigte oder abgelaufene Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Hausmüll entsorgt werden, sofern keine lokalen Vorgaben dies ausdrücklich erlauben. Apotheken können über geeignete Rückgabemöglichkeiten informieren. Eine korrekte Entsorgung schützt Kinder, Tiere und die Umwelt.
Häufig gestellte Fragen zu Flagyl
Ist Flagyl ein Antibiotikum?
Ja. Flagyl enthält Metronidazol, einen antimikrobiellen Wirkstoff, der gegen bestimmte Bakterien und einzellige Erreger eingesetzt wird. Gegen Erkältungen, Grippe und andere Virusinfektionen ist es nicht wirksam.
Wie wird vor einer Behandlung mit Flagyl festgestellt, ob es passend ist?
Je nach Beschwerden können ärztliche Untersuchung, Abstriche, Laboruntersuchungen oder weitere diagnostische Schritte erforderlich sein. Dadurch lässt sich besser beurteilen, ob ein metronidazol-empfindlicher Erreger wahrscheinlich ist und ob Flagyl die geeignete Option darstellt.
Muss bei bestimmten Infektionen auch die Partnerin oder der Partner untersucht werden?
Das kann bei einigen sexuell übertragbaren oder wiederkehrenden Infektionen sinnvoll sein. Ob eine Mitbeurteilung oder Behandlung von Kontaktpersonen notwendig ist, hängt von der gesicherten Diagnose und der individuellen Situation ab.
Was bedeutet es, wenn Beschwerden nach einer Flagyl-Behandlung erneut auftreten?
Wiederkehrende Beschwerden bedeuten nicht automatisch, dass Flagyl nicht gewirkt hat. Möglich sind unter anderem eine erneute Ansteckung, ein anderer Auslöser oder eine Infektion, die erneut ärztlich abgeklärt werden sollte. Verwenden Sie verbliebene Tabletten nicht eigenständig für einen neuen Behandlungsversuch.
Kann Flagyl die Ergebnisse von Laboruntersuchungen beeinflussen?
Bei anstehenden Blut-, Urin- oder anderen Untersuchungen sollten Sie medizinischem Fachpersonal mitteilen, dass Sie Flagyl einnehmen oder kürzlich eingenommen haben. So können mögliche Einflüsse auf die Befundinterpretation berücksichtigt werden.
Sind Probiotika während oder nach Flagyl sinnvoll?
Probiotische Produkte werden gelegentlich zur Unterstützung der Darmflora verwendet, ihr Nutzen ist jedoch nicht für jede Person und jede Situation gleich belegt. Fragen Sie in der Apotheke oder Arztpraxis nach einem zeitlich passenden und für Sie geeigneten Vorgehen, insbesondere bei Grunderkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Kann ich Flagyl mit hormoneller Verhütung kombinieren?
Metronidazol gilt nicht generell als Ursache für eine verminderte Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel. Bei Erbrechen oder starkem Durchfall kann die Aufnahme einer Verhütungstablette jedoch beeinträchtigt sein; beachten Sie dann die Hinweise Ihres Verhütungsmittels und holen Sie bei Bedarf fachlichen Rat ein.
Warum sollte ich eine frühere Behandlung mit Flagyl erwähnen?
Informationen über frühere Behandlungen, Unverträglichkeiten oder einen fehlenden Therapieerfolg helfen bei der sicheren Auswahl weiterer Schritte. Teilen Sie auch mit, ob Beschwerden wiederholt auftreten oder sich im Verlauf verändert haben.
Wann sollte ich wegen anhaltender Beschwerden rasch medizinische Hilfe suchen?
Lassen Sie starke, zunehmende oder ungewöhnliche Beschwerden zeitnah abklären, etwa hohes Fieber, starke Schmerzen, Kreislaufprobleme oder Blutungen. Dies gilt auch, wenn sich Ihr Zustand trotz Behandlung nicht bessert oder neue Symptome hinzukommen.
Wie lässt sich ein erneutes Auftreten der behandelten Infektion möglichst vermeiden?
Die geeigneten Massnahmen richten sich nach der Ursache der Infektion. Je nach Diagnose können Hygieneempfehlungen, die Behandlung von Kontaktpersonen, Schutzmassnahmen beim Sex oder eine Kontrolluntersuchung relevant sein. Eine individuelle Beratung in der behandelnden Praxis ist dafür am zuverlässigsten.
Pharmazeutische Fachprüfung
Die Inhalte dieser Produktseite zu Flagyl wurden am 08.03.2025 fachlich durch eine Apothekerin geprüft. Berücksichtigt wurden insbesondere Angaben zu Metronidazol, Anwendung, Gegenanzeigen, möglichen Wechselwirkungen und Sicherheitsaspekten für die Abgabe in der Schweiz.
| Fachliche Prüfung | Angabe |
|---|---|
| Geprüft durch | Dr. pharm. Leandra Meier, Eidgenössisch diplomierte Apothekerin |
| Berufsregister | MedReg-Nr. 7601005829417 |
| Registerstelle | Schweizerisches Medizinalberuferegister (MedReg) |
| Prüfdatum | 08.03.2025 |
Die Informationen dienen ausschliesslich der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Beratung oder Diagnose durch eine Ärztin oder einen Arzt.
Apothekenstandort und Öffnungszeiten
Flagyl erhalten Sie in unserer Apotheke in Wallisellen.
Adresse: Neue Winterthurerstrasse 99, 8304 Wallisellen, ZH, Schweiz
| Tag | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Montag bis Freitag | 09:00–20:00 Uhr |
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